
Die Werkbundsiedlung 1932 im Wien Museum
-Sie wurde im Sommer 1932 – vor genau 80 Jahren – in Lainz eröffnet und konnte acht Wochen lang besichtigt werden. Mehr als 100.000 Besucheri…
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als Spinnfaser und Filamente aus in Acetat oder Dichlormethan gelöstem Zelluloseacetat nach dem ---> Trockenspinnverfahren hergestellte textile Rohstoffe, wobei zwischen 2 1/2- Acetat (z.Zt. ohne textile Bedeutung) und Triacetat unterschieden wird.
Gewebe mit samtartiger Oberseite. Diese wird erzielt durch wiederholtes Rauhen und Scheren, wobei nur die Spitzen des Rauhflores abgeschoren werden.
Der Schuss besteht aus losem, weichem Material und wird auf der Gewebeoberseite eingebunden, ---> Aprikosenhaut, Duvetine, Moleskin.
frz. ajouré = durchbrochen; gearbeitet.
Gewebe und Gewirke mit einer feinfädigen, durchbrochenen Musterung als Durchbrucheffekt. Dadurch entsteht eine hohlsaumartige, stickereiähnliche Musterung. Ajour Bindung, Ajour Stickerei. Häufig durch Scheindreher- und Gazebindung erzielt.
engl. = über die gesamte Fläche Übertragen verwendet für durchgemusterte Gewebe, Gewirke und Drucke, wenn die Musterung gleichmäßig über die gesamte Warenbreite erfolgt.
In der Stickerei-Industrie wird die Bezeichnung für eine gleichmäßig, über die gesamte Warenbreite und -länge bestickte Fläche (Meterware) verwendet.
weicher, glänzender Futterstoff aus Baumwollkette und Alpaka, Mohair oder Kammgarn im Schuss gewebt in Leinen- oder Köperbindung und stückgefärbt. In der Ausrüstung wird ein Breitenschrumpf ausgelöst. Dadurch strukturiert der Schuss auf der Gewebeoberfläche, der Schuss perlt. Raye-Mustereffekte werden dadurch erreicht, daß man gröbere Kettfäden einschärt oder durch dünne Ketteinstellungen durchsichtige Streifen erzeugt.
(WA) in der Gruppe 2 der textilen Rohstoffe nach dem ---> TGK Wolle vom Angorakanin, einer, vermutlich aus der Türkei stammenden (Name!), jetzt in ganz Europa gezüchteten, Kaninchenart mit weisser, weicher, langhaariger Wolle.(DIN---> 60407).
Ertrag jährlich 300-500g je Tier.
Im Tierfellcharakter bedruckte Dekorations- und Möbelstoffe, wie z.B. Wildkatzen-, Leopard-, Zebra- oder Kuhmuster.
Bezeichnung für klein gemusterte Gewebe. Die Streifen oder karoähnlichen Muster entstehen durch das Kombinieren verschiedener Grundbindungen oder/und deren Ableitungen. Durch Verwendung verschiedenfarbiger Fäden werden die Bindungseffekte verstärkt.
(Stadt in der UdSSR), durch Pressen eisblumenähnlich gemustertes langfloriges Plüschgewebe aus Mohair.(---> Krimmer), imitation des gleichnamigen Felles des südrussischen Fettschwanzschafes.
Feines Gewebe mit einer mehr oder weniger glänzenden, glatten Oberfläche, auch als Satin bezeichnet.
Diese Gewebe werden aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt, wobei die Bezeichnung Atlas für die robusteren Gewebekonstruktionen und Satin für die leichteren Stoffe verwendet wird. Zu unterscheiden sind Schuß- oder Kettatlas, wobei jeweils das hochwertigere Material auf der Warenoberfläche liegt. Die Materialzusammensetzung wird meist als Zusatzbezeichnung mit dem Begriff erwähnt, z.B. Baumwollatlas, Seidensatin.